Arctic Sea Kayak Race – Das schönste Paddelfestival der Welt!

(veröffentlicht in: KANU Magazin 03/2019) Es nennt sich unbescheiden „Das schönste Paddelfestival der Welt“: Im Norden Norwegens rund 400 Kilometer nördlich des Polarkreises auf der Inselgruppe der Vesterålen treffen sich jedes Jahr Ende Juli bis zu 150 Paddlerinnen und Paddler aus aller Welt, um gemeinsam zu feiern, sich auszutauschen und natürlich zu paddeln.

Schon lange spukte mir dieses Festival im Kopf herum. Im Sommer 2018 machte ich Ernst! Und blieb meinem Ziel treu, möglichst klimafreundlich anzureisen. Nicht ganz einfach, wenn dabei fast 2500 Kilometer und zwei Ozeane zu überwinden sowie eine sehr abgelegene Insel erreicht werden muss. Die Lösung: Kajak vor Ort leihen, Zug buchen und dann das Fahrrad mit Gepäck beladen – damit kommt man überall hin.

Ob das ASKR wirklich das schönste Paddelfestival der Welt ist? Könnt ihr hier nachlesen. Mein Artikel wurde auch im KANU Magazin 03/2019 vom Juni 2019 veröffentlicht.


Das schönste Paddelfestival der Welt: Arctic Sea Kayak Race

Es regnet in Strömen. Schwer liegen dunkelgraue Wolken auf den Bergen, die den Fjord wie grüne Zipfelmützen umgeben.  Heute ist von diesen Zipfeln allerdings nicht viel zu sehen. In unserer kleinen Bucht ist das Meer ruhig, doch weiter draußen sieht man kleine, weiße Schaumkronen auf dem dunklen Wasser tanzen. Ungefähr sechzig Menschen wuseln im Regen auf dem Campingplatz herum, schauen einander etwas ratlos an, als sie in einem paradox anmutenden Akt ihre vom Regen triefenden Zelte in wasserdichte Säcke stopfen. Es ist eine geschäftige, konzentrierte Stimmung so kurz vor dem Aufbruch. Denn heute geht es los, das Arctic Sea Kayak Race 2018, weit nördlich des Polarkreises und nach eigener Bekundung das „schönste Paddelfestival der Welt“.

1989 gründeten ambitionierte norwegische Seekajaker dieses „Race“, das ursprünglich tatsächlich ausschließlich ein Rennen war, bei dem es darum ging, die Distanz eines Halbmarathons in möglichst kurzer Zeit zurückzulegen. Inzwischen ist das Arctic Sea Kayak Race zu einer ganzen Festivalwoche mit Workshops, Touren, Party und als krönendem Abschluss natürlich auch weiterhin einem Rennen angewachsen.

Jedes Jahr in der letzten Juliwoche kommen Menschen aus ganz Europa und manchmal auch darüber hinaus auf diese immer noch etwas vergessene Inselgruppe der Vesterålen, die nördlich der viel bekannteren Lofoten-Inseln im arktischen Norden Norwegens liegt und im Gegensatz zu diesen von Touristenmassen bisher verschont bleibt. Gut 400 Kilometer nördlich des Polarkreises leuchten ausgedehnte, weiße Sandstrände in versteckten Buchten, ragen steile Gipfel aus dem Meer, spielen Seehunde und Schweinswale in den Wellen, die mit dem sich ändernden Licht ständig die Farbe zu wechseln scheinen. Der höchste Berg der Vesterålen ist mit 1263 Metern der Møysalen, dessen Gipfel von einem weißglitzerndem Gletscher umkranzt wird. Die meisten Berge, die man vom Festivalgelände aus zu sehen bekommt, sind zwar nur etwa halb so hoch, aber kaum weniger imposant. Wie abgeschnittene Alpengipfel ragen sie teils schroff und steil, teils grün und einladend aus dem Meer auf.

Am Sonntag, dem Ankunftstag, registrieren wir uns und werden je nach Interesse in kleinere Gruppen eingeteilt: Wer im Anfängerkurs erste Paddelerfahrungen sammeln möchte, wird noch am selben Tag mit einem Motorboot auf die kleine Insel Tindsøya gefahren. Nur knapp fünf Kilometer lang und an ihrer schmalsten Stelle keine 200 Meter breit wird das beschauliche, autofreie Eiland für die nächsten fünf Tage unsere Festivalbasis sein. Zwei weitere Gruppen starten am Montag und werden drei Tage lang mit vollgepackten Booten die Umgebung erkunden, bevor sie ihre Tour am Mittwoch auf dem Festivalgelände abschließen und bei ihrer Ankunft für einige Aufmerksamkeit sorgen werden, aber dazu später mehr.

Tag 1: „Sikkerhet først“

Ich schließe mich der ersten Gruppe an, die in gemütlichem Tempo 15 bis 20 Kilometer am Tag paddeln wird, während die zweite Gruppe sich an ambitiösere Paddlerinnen und Paddler richtet, die problemlos auch mal 40 Kilometer in zügigem Tempo zurücklegen. Abends werden sich beide Gruppen dann am selben Platz treffen und irgendwo auf einer der vielen Inseln und Holme der Vesterålen gemeinsam die Zelte aufschlagen.

Was mich hierher lockte, waren von allem die Bilder auf der Homepage des Festivals: Dort gleiten bunte Kajaks bei strahlendem Sonnenschein still auf glasklarem, spiegelglattem Wasser an einer umwerfenden Umgebung vorbei. Doch heute, am ersten Festivaltag, ist davon nichts zu sehen. Der Regen legt noch ein bisschen nach, hinzu kommen böiger Wind und 12 Grad Lufttemperatur – ein  ganz normaler arktischer Sommertag.

Die an Land noch etwas hektische Stimmung beim Packen wandelt sich, als endlich alle in ihren Booten sitzen. Wir lächeln uns an, ich mache mich mit Veerle aus Belgien bekannt, die noch nie größere Strecken auf dem offenen Meer zurückgelegt hat. Der Norweger Rune hingegen hat gerade einen dreimonatigen Kajaktrip in Nordnorwegen hinter sich, den er auf dem Festival abschließen will. Andere fachsimpeln über Boote und Zubehör, bevor endlich das Signal zur Abfahrt kommt: Immer hinter Robert mit der gelben Weste herpaddeln, ein Zweierkajak  bildet den Abschluss, über Funk können beide Leitboote miteinander und darüber hinaus noch mit dem motorisierten Begleitboot kommunizieren. Es gilt: Safety first!  Oder auf norwegisch: Sikkerhet først!

Der kräftige Südwestwind schiebt Wellen und Boote vor sich her, so dass wir die ersten Kilometer bis zum Pausenplatz zügig vorwärts kommen und dabei trotz des Regens noch viel Spaß haben. Doch danach geht es weiter, sechs Kilometer über offenes Meer bis zur Insel Storøya. Und hier treffen sich die von Nordwesten kommende Dünung des Nordmeeres mit den kabbeligen Wellen, die bei Windstärke fünf bis sechs kräftig von hinten unter den Booten hindurch rollen. Für die weniger erfahrenen Paddlerinnen und Paddler wird es allmählich ungemütlich. Auch die Kommunikation auf dem Wasser wird zunehmend schwieriger, denn Wind und Regen reißen uns die Worte aus dem Mund, spülen sie ins Meer, wo sie in den Schaumkronen zu ersticken scheinen. Verbissen kämpfen wir uns über die offene See. Ich bin erschöpft, erleichtert und auch ein bisschen stolz, als wir am späten Nachmittag endlich an unserem Übernachtungsplatz ankommen: Eine wunderschöne, felsige Bucht mit kleinem Sandstrand, an dem wir abends am Lagerfeuer unsere durchnässten Klamotten trocken und den Abend friedlich ausklingen lassen. Als schließlich auch noch die Mitternachtssonne durch die dichte Wolkendecke bricht und die Wolken allmählich den Blick auf die Berge freigeben, ist alle Mühsal vergessen.

Tag 2: Papageitaucher, Seehunde und verzauberndes Licht

Für den zweiten Tag ist etwas weniger Wind angesagt, wie die avancierteren Seekajaker unter uns enttäuscht feststellen. Ich freue mich darüber, denn in erster Linie bin ich hier, um gemeinsam mit anderen die fantastische Landschaft zu genießen und weniger, um sportliche Abenteuer zu bestehen. Beides ist in arktischen Regionen problemlos möglich, das Wetter ändert sich schnell und erfordert eine große Anpassungsfähigkeit und Flexibilität.

In ruhigem Tempo paddeln wir durch die zauberhafte Inselwelt, staunen über spitze Gipfel und geschäftig wirkende Papageitaucher, die immer wieder in kleinen Gruppen an uns vorbeifliegen. Auf einem großen, flachen Felsen, der wie ein riesiger Walrücken aus dem Wasser ragt, ruhen sich ein paar Seehunde aus und recken neugierig ihre Köpfe. Immer wieder laden kleine und größere Buchten mit Sandstränden zu einer Rast ein.

Als wir in einer dieser Buchten anlanden, um hier die zweite Nacht zu verbringen, steige ich nicht gleich aus dem Boot aus, sondern bleibe einfach sitzen und sauge staunend die Landschaft in mir auf. Ein mehrere hundert Meter langer Strand trennt wie ein weißes Band das Türkisblau des Meeres von dem tiefen Grün des Landes, auf dem die ersten ihre Zelte aufschlagen. Gleich dahinter ragen steil graue Berge auf und werden von der Sonne in ein glühend-oranges Licht getaucht. Als ich später im Zelt liege, lasse ich die Zelttür offen und mache nichts weiter, als noch eine ganze Weile dem Spiel von Licht und Farben auf der Landschaft zuzuschauen. Wahrscheinlich könnte man Bücher damit füllen, dieses ganz besondere Licht hier im sommerlichen Norden zu beschreiben, wo die Sonne für Wochen nie ganz untergeht. Aber nicht nur wegen der taghellen Polarnacht fällt es mir schwer einzuschlafen. Es gibt so viel zu sehen, zu entdecken und natürlich auch mit den anderen zu besprechen! So klingt auch dieser Abend am Lagerfeuer aus. Wie leicht man mit wildfremden Menschen ins Gespräch kommt, wenn man gemeinsame Erlebnisse teilt! Und was für spannende Geschichten sich hinter den vielen Menschen hier verbergen!

Ingebjørg aus Südnorwegen zum Beispiel ist schon zum vierten Mal dabei. Wenn sie nicht gerade paddelt, arbeitet sie als Krankenschwester mit übergewichtigen und kranken Menschen, vermittelt ihnen Freude an Bewegung und Aktivität in der freien Natur. „Der sinnvollste Job, den ich mir vorstellen kann“, strahlt sie mich an. Mein Nachbar am Lagerfeuer stupst mich von der Seite an: „Wusstest du, dass Ingebjørg amtierende Norwegische Meistern im Eskimotieren ist?“

Beeindruckt schaue ich die freundliche Frau Anfang 50 neben mir an. Sie lächelt bescheiden zurück und entgegnet: „Du kannst sicher auch irgendetwas, was mich beeindruckt.“ Noch heute sinne ich darüber nach, was das wohl sein könnte. Dann werden Geschichten erzählt und Handys herumgereicht mit Filmchen von Männern und Frauen, die auf alle möglichen und unmöglichen Arten mit ihrem Kajak spielen, rollen, von Felsen hüpfen oder gar mit dem Kopf unter Wasser das Paddel über dem nach oben ragenden Kiel haltend mehrere Meter zurücklegen. Mir wird schwindelig. Zeit, schlafen zu gehen.

Tag 3: Ankunft mit Applaus

Am dritten Morgen blitzt die Sonne hier und da durch die Wolkendecke, es ist absolut windstill. Das Paddeltempo ist heute mehr als gemächlich, denn eine Teilnehmerin kämpft mit einer schmerzenden Schulter. Schön, dass darauf Rücksicht genommen wird, auch wenn mir der sportliche Aspekt des Paddelns heute etwas zu kurz kommt. Aber so bleibt mehr Zeit zum Fotografieren, was ja aus dem Kajak heraus auch eine recht sportliche Herausforderung sein kann. Kurz bevor wir unser letzte Ziel, die Festivalbasis Skipnes auf der Insel Tindsøya, erreichen, ruft unser Tagesguide Merete beide Gruppen zur traditionellen Einlaufparade zusammen und sortiert uns in zwei gleichmäßige Reihen. Eine V-Formation aus fast vierzig Booten bewegt sich schließlich langsam auf den kleinen Anleger zu, während Merete aus vollem Hals ein traditionelles norwegisches Lied singt.

Etwas schief stimmen einige mehr oder weniger textsichere Menschen mit ein.  Die Kursteilnehmerinnen und -teilnehmer des Anfängerkurses und der Rest der Arctic Sea Kajak Crew empfangen uns am Anleger mit tosendem Applaus, aus dem ich hier und da etwas verhaltenes Gelächter über unsere zwar optisch eindrucksvolle, aber musikalisch nicht ganz ausgereifte Performance herauszuhören glaube. Augenblicklich breitet sich in mir das Gefühl aus, Teil von etwas ganz Besonderem zu sein. Was für ein toller Empfang und würdiger Abschluss einer fantastischen Tour!

Tag 3 und 4: Steile Gipfel und ein gemächliches Rennen

Für die letzten zwei Festivaltage stehen für Donnerstag ein „Ruhetag“ und am Freitag natürlich das Rennen mit abschließender Party auf dem Programm. „Ruhetag“ ist im Programm in Anführungszeichen gesetzt, denn so richtig ruhig wird es auch heute nicht. Wer Lust hat, kann eine kürzere Tour paddeln oder eine Wanderung auf den namensgebenden Berg der Insel, den Tindstinden (in etwa: Gipfelsgipfel) wagen, der zwar nur knapp 500 Meter hoch, aber sehr, sehr steil und deshalb nichts für Menschen mit ausgeprägter Höhenangst ist.

Seit Beginn des Festivals am Montag ist das Wetter jeden Tag ein bisschen besser geworden. Am Freitag, dem letzten Festivaltag und Tag des Rennens, strahlt die Sonne von einem klarblauen Himmel und Temperaturen von 25 Grad fühlen sich so gar nicht arktisch an. Ich schließe mich ein paar Leuten an, deren erklärtes Ziel es ist, die Strecke des Rennens nicht etwa so schnell wie möglich zu fahren, sondern so lange wie möglich auszukosten und möglichst viel Zeit auf dem Wasser zu verbringen. Hört sich nach einem super Plan an, finde ich. Und da sind sie, die Bilder aus der Homepage, die mich hierher lockten, an den äußersten Rand Nordnorwegens: Glasklares Wasser, strahlendblauer Himmel, blendend weiße Sandstrände… Spätestens nach diesem Tag ist auch der letzte Zweifler vom arktischen Virus infiziert. Arctic Sea Kayak Race – ich komme wieder!

 

ASKR: Arctic Sea Kayak Race – „The worlds most beautiful kayak festival“ nennt sich das  Seekajakfestival auf der Inselgruppe Vesterålen an der Küste in Nordnorwegens, das immer in der letzten Juliwoche stattfindet. Vom 22.-28.7.2019 feiert das Festival 30jähriges Jubiläum.

 Alle wichtigen Infos zum Arctic Sea Kayak Race gibt es auf englisch und norwegisch auf http://www.askr.no

Für wen: Für alle mit mittlerer Paddelerfahrung, bei denen die Kenterrolle vielleicht noch nicht 100%ig sitzt, aber die sich zur Not auch selbst retten können, ist das ASKR eine tolle Möglichkeit, das Paddeln in arktischen Verhältnissen kennenzulernen und dabei in eine atemberaubende Umgebung einzutauchen. Man sollte aber campingerfahren und nicht allzu kälteempfindlich sein.

Anreise: Egal, wie man anreist, man darf sich auf eine weite, aber auch schöne Anreise einstellen, die man am besten zum Bestandteil des Urlaubs macht. Ich reise grundsätzlich klimafreundlich mit dem Zug nach Norwegen. In Oslo oder Trondheim kann man gut einen Tag verbringen und sich beim Stadtbummel die Füße vertreten.

Mit Schiff und Zug: Von Hamburg in gut vier Stunden nach Kopenhagen, von dort mit der Fähre über Nacht nach Oslo. Von Oslo geht es weiter nach Trondheim und von dort im komfortablen Nachtzug bis zum Fährhafen von Bodø. Ab Bodø fährt ein Schnellboot in ca vier Stunden auf die Lofoten. Traumhaft schön und spektakulär, wie man sich auf der Fahrt allmählich der Bergwelt der Lofoten nähert. Wer kein Rad dabei hat, kann günstiger auch über Stockholm bis Narvik fahren, dann weiter mit gutem Busnetz bis Kråkberget in der Bø Kommune (www.177nordland.no). Ab 2022 soll ein Nachtzug von Hamburg nach Stockholm eingerichtet werden.

Es lohnt sich absolut, das ASKR mit einer längeren Reise über die Vesterålen zu verbinden, die sich am besten mit Tageswanderungen oder Radtouren entdecken lassen. Die sehr beliebten Lofoten etwas weiter südlich sind leider in der Hochsaison Ende Juli inzwischen sehr überlaufen, so dass sich kaum noch abgelegene Plätze finden.

Boote und Ausrüstung: Es gibt die Möglichkeit, vor Ort Boote und Ausrüstung zu leihen, wenn man das vorher beim ASKR anmeldet (per E-Mail an bent@vpks.no).

Tipp: Die Vesterålen eignen sich auch super für eine längere Gepäcktour mit dem Fahrrad! Ruhige Straßen, meist mäßige Steigungen und die Möglichkeit, überall das Zelt aufschlagen zu können, machen das Radeln für Outdoorfans zu einem echten Vergnügen.

Allemannsretten – das skandinavische Jedermannrecht garantiert allen das Recht, sich in der Natur aufzuhalten, zu bewegen und auch zu zelten, wo man möchte, solange man niemanden stört, seinen Müll wieder mitnimmt und sich allgemein umsichtig und rücksichtsvoll verhält. Das Jedermannrecht ist eine jahrhundertealte Tradition und seit 1957 sogar im norwegischen Gesetz über das Leben im Freien („Friluftsloven“) verankert.

 

 

Ich freu mich über eure Kommentare oder Fragen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s