12 Monate. 12 Nächte. Das Pojekt

Die Idee

In diesem Jahr (2021) möchte ich jeden Monat mindestens eine Nacht draußen schlafen.

Die Regeln

Ich werde im Zelt oder auch ohne Zelt in der freien Natur übernachten. Freie Übernachtungsplätze, Shelter und Lagerplätze gehören dazu, Campingplätze nicht. Naturschutzgebiete, Nationalparks, Biosphärenreservate sind natürlich tabu.

Ich übernachte alleine. Allein macht man kaum Lärm, ist sehr unauffällig unterwegs und beeinträchtigt Tiere und Pflanzen viel weniger.

Ich reise ausschließlich so an, dass mein CO2 Fußabdruck möglichst gering bleibt, also zu Fuß, mit dem Rad oder Kajak. Bahn und Bus sind erlaubt, Auto (Ausnahme: Trampen) und Flugzeug sind tabu.

Die genauen Schlafplätze kenne ich vorher in der Regel selber nicht und verrate sie auch nicht. Das Schlafplatz-finden ist ein ganz wichtiger Bestandteil des Erlebnisses. Das möchte ich euch nicht vorenthalten, indem ich euch einen Platz verrate.

Hintergrund

Als outdoorbegeisterter Mensch ist es nicht besonders schwierig, in einem Jahr 20, 30 oder auch mehr Nächte draußen zu verbringen. Aber die meisten dieser Nächte sind milde Frühlings- oder Sommernächte gemeinsam mit einer oder mehreren Freund*innen. Schwieriger wird es in den Wintermonaten, wo es kalt ist, das Kondenswasser sich im Zelt oder Biwaksack sammelt und es um 17 Uhr finster wird. Schwieriger wird es auch, wenn man das als Frau alleine machen und nicht weit dafür anreisen möchte.

Trotzdem sind solche Nächte etwas ganz besonderes. Gerade, weil sie nicht so einfach zu bewältigen sind. Das Glücksgefühl, wenn man sich getraut hat, im Februar alleine in einem Wald aufzuwachen. Oder wie kurz das Herz stehenbleibt, wenn beim Zähneputzen Wildschweine vorbeilaufen. Nach der Dämmerung schon ab 17 Uhr nichts mehr zu tun zu haben, als einfach nur den Geräuschen der Umgebung zu lauschen. Das sind Erlebnisse, die mich 2021 durch das zweite Coronajahr tragen sollen.

Drei Nächte habe ich schon geschafft und zum Teil auch darüber geschrieben. In den nächsten Monaten möchte ich diese 12 Nächte hier sammeln und mit euch teilen.

12 Monate. 12 Nächte.

Nacht #1: Januar – Nur eine Nacht im Januar >>> hier nachlesen oder anhören.

Nacht #2: Februar – Andrea sucht den Kauz >>>hier nachlesen oder anhören

Nacht #3: März – Warum ich keine Campingplätze mag >>>hier nachlesen oder nachhören

Nacht #4: April – Zwischen Industrieromantik und Strandurlaub >>>hier nachlesen oder nachhören

Nacht #5 Mai – Amrum? Heute nur für Autos…

Nacht #6 Juni – „Wenn Sie hier bleiben, kommt ja das Wild nicht“

April: Zwischen Industrieromantik und Strandurlaub